Niemand bringt uns bei, was zu tun ist, wenn ein Angehöriger es nicht mehr allein schafft, egal ob Alter oder Krankheit das gewohnte System zum Einsturz bringt.

Jeder Bürger sollte diesbezüglich ein Minimalwissen haben, um bei der Begleitung sterbender Angehöriger mitwirken zu können.

In kompakten vierstündigen Letzte-Hilfe-Kursen gibt es Rat für diese schwierigen Lebensphasen.

Aktuelle Kurstermine für alle Interessierten

04. September 2021, 14-18 h: Haus der Familie Mendig. Veranstalter: FBS Mayen; Anmeldung: 02651/6800

02. Oktober 2021, 14-18 h: FBS Mayen, Bäckerstrasse 8, 56727 Mayen. Veranstalter: FBS Mayen, Anmeldung: 02651/6800

30. Oktober 2021, 14-18 h: FBS Andernach, Bischof-Bernhard-Stein-Haus, Ludwig-Hillesheim-Straße 3, 56626 Andernach; Veranstalter: FBS Andernach, Anmeldung: 02632/250350

20. November 2021, 14-18 h: Unkel, Kooperation der FBS Linz und des Fördervereins für Palliativ- und Hospizarbeit Rhein​-Wied e.V. , Anmeldung: Außenstelle Asbach – 02683-9120

29. Januar 2022, 14-18 h: VHS Weissenthurm, Kärlicher Straße 4, 56575 Weißenthurm    Anmeldung: 02637/913-162

 

Im Kurs sprechen wir über die Natürlichkeit des Sterbens als Teil des Lebens.

Die vier Unterrichtsstunden stehen jeweils für eines der vier Module:

1. Sterben ist ein Teil des Lebens
2. Vorsorgen und Entscheiden
3. Leiden lindern
4. Abschied nehmen vom Leben

 

Obwohl die meisten Menschen sich wünschen zu Hause zu sterben, trifft dies für zwei Drittel der Sterbenden nicht zu. Oft wird das Krankenhaus in der Finalphase des Sterbens gewählt, da für Angehörige sehr große Verunsicherungen mit der Begleitung eines Angehörigen in häuslicher Umgebung einhergehen.

Laut DAK Report 2016 versterben jährlich deutschlandweit 40 % in Krankenhäusern, 25 % in Altenheimen, weniger als 1 Prozent auf Palliativstationen und in Hospizen, also knapp ein Drittel zu Hause (vor 20 Jahren waren das 55 %!).

Unser Bestreben in Letzte Hilfe Kursen ist es, die Palliativversorgung wieder mehr zu einem kollektiven Allgemeinwissen hin zu entwickeln und somit die Re-Organisation palliativer Begleitung zu Hause zu stärken.

Nicht immer lässt sich die palliative Pflege zu Hause umsetzen und die Begleitung des Angehörigen findet in Kliniken und Altenheimen statt; auch dann können die Inhalte der Letzten Hilfe Kurse den Familienmitgliedern das aktive Mitwirken vor Ort ermöglichen.

Wir bieten „Letzte Hilfe Kurse“ an:

·        In Kooperation mit öffentlichen Trägern für alle Bürger

·        In Altenheimen, mit dringender Teilnahmeempfehlung für Familienangehörige der Bewohner  

·        für Palliativstationen, mit dringender Teilnahmeempfehlung für Familienangehörige der Patienten

·        In Schulen, um das natürliche Selbstverständnis für Tod und Sterben früh im Leben zu erhöhen

·         für Mitarbeiter von soz. Einrichtungen, soz. Organisationen und Firmen